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Warum deine Ernährung & Bewegung nicht nur deinen Körperfettanteil beeinflusst:

schwarz/weiß Foto von Phil Widermann

Leistungsfähigkeit, Depression & Ernährung: Wie dein Essverhalten deine Stimmung beeinflusst

Depression ist keine schwarz-weiß Kondition. Sie reicht von vorübergehenden Stimmungstiefs bis hin zu klinisch diagnostizierten Episoden. Viele Faktoren spielen dabei eine Rolle – und einer davon ist die Ernährung.

Eine aktuelle Studie der Universitäten Bonn und Tübingen zeigt, dass Menschen mit depressiven Symptomen vermehrt zu Kohlenhydraten greifen, während der Proteinkonsum oft vernachlässigt wird. Das hat kurzfristig einige Vorteile, bringt aber auf lange Sicht erhebliche Nachteile mit sich.

Warum greifen depressive Menschen vermehrt zu Kohlenhydraten?

Kohlenhydrate aktivieren das Belohnungssystem im Gehirn und können kurzfristig das Energielevel und die Stimmung heben. Besonders Zucker und einfache Kohlenhydrate lösen einen schnellen Anstieg des Blutzuckers aus, was sich oft wie ein Energieschub anfühlt. Doch genau hier beginnt das Problem: Dieser kurzfristige Effekt führt zu einem Teufelskreis, da der Blutzuckerspiegel schnell wieder absinkt, was erneut zu Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Heißhunger führen kann.

Die langfristigen Folgen eines unausgeglichenen Ernährungsverhaltens

Wer langfristig zu viele Kohlenhydrate und zu wenig Protein zu sich nimmt, riskiert einige gesundheitliche Folgen:

  • Ungleichgewicht der Neurotransmitter: Ein Mangel an Dopamin und Acetylcholin kann Antriebslosigkeit und Konzentrationsprobleme verstärken.
  • Zunehmender Körperfettanteil: Raffinierte Kohlenhydrate fördern eine gestörte Insulinsensibilität und können den Stoffwechsel negativ beeinflussen.
  • Mangel an essenziellen Aminosäuren: Protein ist essenziell für Muskelaufbau, Immunfunktion und die Produktion wichtiger Neurotransmitter.

Die Studie legt nahe, dass diese Ernährungsveränderungen nicht nur eine Folge der Depression sind, sondern sie auch verstärken können. Das bedeutet: Was du isst, beeinflusst deine Stimmung – nicht nur kurzfristig, sondern auch auf lange Sicht.

Die Rolle des Darms: Ein unterschätzter Einfluss

Ein weiterer spannender Aspekt der Studie ist die Bedeutung der Darmgesundheit. Die sogenannte Darm-Hirn-Achse spielt eine entscheidende Rolle für unsere Stimmung, unser Energielevel und Entzündungsprozesse im Körper. Ein unausgeglichenes Darmmikrobiom – gefördert durch einen hohen Kohlenhydratkonsum und einen Mangel an Protein und Ballaststoffen – kann depressive Symptome verstärken.

Eine proteinreichere Ernährung mit ausreichend Ballaststoffen wie Präbiotika (z. B. Haferflocken, Flohsamenschalen, Chicorée) und Probiotika (fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut oder Kefir) kann helfen, das Darmgleichgewicht zu stabilisieren – und damit auch die psychische Gesundheit zu unterstützen.

Bewegung: Ein natürliches Antidepressivum

Neben der Ernährung spielt auch Bewegung eine entscheidende Rolle für die psychische Gesundheit. Studien zeigen, dass körperliche Aktivität nicht nur die allgemeine Gesundheit verbessert, sondern auch direkte Auswirkungen auf depressive Symptome hat:

  • Sport setzt Endorphine frei, die als natürliche Stimmungsaufheller wirken.
  • Regelmäßige Bewegung reduziert Stresshormone wie Cortisol.
  • Kraft- und Ausdauertraining verbessern die Insulinsensibilität und tragen zu einem stabileren Energiehaushalt bei.
  • Sonne und frische Luft (z. B. durch Spazierengehen oder Joggen im Freien) erhöhen die Vitamin-D-Produktion, was sich positiv auf die Stimmung auswirkt.


Schon 30 Minuten moderate Bewegung pro Tag können einen großen Unterschied machen.

Was kannst du konkret tun?

Depressive Episoden sind komplex und individuell – sie werden von vielen Faktoren beeinflusst, darunter auch die Ernährung und Bewegung. Die neuen Erkenntnisse zeigen, dass ein übermäßiger Kohlenhydratkonsum kurzfristige Erleichterung bringen kann, aber langfristig zu einem Teufelskreis führen könnte.

Hier einige Tipps, die du direkt umsetzen kannst:

  • Fokus auf ausreichend Protein: Proteinreiche Lebensmittel sorgen für eine bessere Sättigung und liefern essenzielle Bausteine für die Neurotransmitterproduktion.
  • Wähle die richtigen Kohlenhydrate: Bevorzuge komplexe Kohlenhydrate wie Quinoa, Haferflocken oder Vollkornprodukte anstelle von Zucker und raffiniertem Getreide.
  • Ernährung an den eigenen Bedarf anpassen: Zu viele Kohlenhydrate können problematisch sein, aber auch zu wenige können zu Energielosigkeit und Stimmungstiefs führen.
  • Bewegung in den Alltag integrieren: Egal ob Spazierengehen, Radfahren oder gezieltes Krafttraining – jede Form von Bewegung kann helfen.

Fazit: Dein Lebensstil beeinflusst deine Psyche mehr als du denkst

Die Verbindung zwischen Ernährung, Bewegung und psychischer Gesundheit ist enger, als viele glauben. Ein unausgewogenes Essverhalten kann depressive Symptome verstärken – ebenso wie Bewegungsmangel. Gleichzeitig zeigen Studien, dass eine bewusste Ernährung und regelmäßige Bewegung die Stimmung nachhaltig verbessern können.

Wenn du das Gefühl hast, dass deine Stimmung oft mit deinem Essverhalten oder deinem Bewegungsmangel zusammenhängt, lohnt es sich, genauer hinzusehen.

Möchtest du gezielte Tipps, wie du deine Ernährung und deinen Lebensstil verbessern kannst, um deine psychische Gesundheit zu unterstützen?

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Warum weniger Essen nicht der beste Weg zum Abnehm...

Das sagen meine Kunden

Manfred G.
Sternchen Bewertung

Mit 60 ist die Leistungsfähigkeit nicht mehr so wie mit 20. Dass sie eventuell sowie 40 oder 45 bleibt oder wieder wird, da hilft Philipp. Mit Empathie und aus seiner Erfahrung heraus, stellt er individuell passende Programme zusammen. Umsetzen musst du dann schon selber, jedoch meldet er sich per Zufall immer in Momenten der Hänger. Wie wenn er es spüren würde. Beginne im September das nächste, auf mich abgestimmte Programm, obwohl ich die Kettle Bell anfangs gar nicht leiden konnte. Kann ich jedem empfehlen, der was für sich machen will.

Manfred G.
MAX D.
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Phil geht sehr auf seine Kunden ein, vor allem wenn es um deren Vorkenntnisse bzw. Vorerkrankungen oder Einschränkungen geht. Jederzeit erreichbar und sehr schnelle Reaktionszeit bei Anfragen rund um das Thema Sport/Ernährung/Motivation. Versteht gut, dass man selbst nur ein Mensch ist und nicht immer seine 100% geben kann, motiviert einen jedoch sehr dazu, nicht aufzugeben! Sehr zu empfehlen! Aber Vorsicht: Challenges mag er auch gerne und teilt diese auch mit seinen Schützlingen 😉 Definitiv eine Weiterempfehlung wert!

MAX D.
MAX M.
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Bei mir hat sich durch seinen Plan gesundheitlich irrsinnig viel Positives getan. Klar kann er keine Krankheit heilen, aber durch den moderaten und kontinuierlichen Muskelaufbau geht es mir um ein Vielfaches besser. Ich habe fast keine Schmerzen mehr, die Muskeln unterstützen mich. Meine Fehl-/Schonhaltungen gehören fast zur Gänze einer dunklen Vergangenheit an. Ich kann Ausflüge machen, ohne danach 3 Tage im Bett zu landen oder vollkommen erschöpft zu sein.

MAX M.
Christian K.
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Philipp nimmt sich die Zeit, um ein verletzungsfreies hoch effektives Training zu gestalten. Er reagiert jederzeit spontan auf alle Fragen und beantwortet diese so, dass man sofort in die Umsetzung gehen kann.

Christian K.
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